đź’ˇ Im Keller geht das Licht aus đź’ˇ

Drei Gruselgeschichten zur Situation "Im Keller - Licht geht aus"

đź“‹ Vorgaben erfĂĽllt:

Version 1: Die Kellertreppe

→ Einleitung

Mama hatte mich in den Keller geschickt, um Kartoffeln zu holen. "Schnell, ich brauche sie zum Kochen", hatte sie gesagt. Ich mochte unseren Keller nicht. Er war alt, dunkel und roch muffig. Die Holztreppe knarrte bei jedem Schritt. Aber ich war ja schon zwölf, also stellte ich mich nicht an. Ich knipste das Licht an und ging hinunter. Der Keller war voller alter Kisten und Möbel.

→ Spannungsaufbau

Ich fand den Kartoffelsack und nahm ein paar Kartoffeln heraus. In diesem Moment ging das Licht aus. Einfach so. Komplette Finsternis. Ich konnte meine eigene Hand nicht mehr vor Augen sehen. "Hallo?", rief ich nach oben. Keine Antwort. Vorsichtig tastete ich mich zur Treppe vor. Dann hörte ich es. Schritte. Aber nicht von oben. Die Schritte kamen von hinten, aus der tiefsten Ecke des Kellers. Langsame, schlurfende Schritte.

→ Höhepunkt

Ich rannte zur Treppe und stolperte über etwas. Die Kartoffeln fielen mir aus der Hand und rollten davon. Die Schritte kamen näher. Ich hörte ein Atmen, schwer und rasselnd. "Wer ist da?", rief ich mit zitternder Stimme. Statt einer Antwort spürte ich plötzlich eine Hand auf meiner Schulter. Eine eiskalte Hand. Ich schrie und rannte die Treppe hoch, stolperte, fiel hin, rappelte mich wieder auf.

→ Schluss

Oben angekommen riss ich die Kellertür auf und knallte sie hinter mir zu. Mama kam aus der Küche. "Wo sind die Kartoffeln?", fragte sie. "Ich... ich habe sie fallen lassen", stammelte ich. "Das Licht ist ausgegangen und... und da war jemand!" Mama schaute mich komisch an. "Das Licht funktioniert doch." Sie öffnete die Kellertür. Das Licht brannte hell. Aber auf der obersten Stufe lag eine welke, schwarze Rose. Die war vorher nicht da gewesen.

~ 253 Wörter

Version 2: Das Ding in der Ecke

→ Einleitung

Ich suchte nach meinem alten Fußball im Keller. Papa hatte gesagt, er läge in einer der Kisten ganz hinten. Der Keller unseres Hauses war groß und verwinkelt. Ich machte das Licht an und stieg die steile Treppe hinab. Zwischen alten Möbeln und verstaubten Kartons bahnte ich mir einen Weg. Ganz hinten in der Ecke fand ich die Kiste mit meinen alten Spielsachen.

→ Spannungsaufbau

Als ich gerade den Fußball gefunden hatte, flackerte das Licht. Einmal, zweimal, dreimal. Dann ging es aus. Totale Dunkelheit. Ich tastete nach meinem Handy in der Tasche – natürlich hatte ich es oben liegen lassen. Ich wollte zur Treppe zurück, doch in der Dunkelheit hatte ich die Orientierung verloren. Plötzlich hörte ich ein Kratzen. Es kam aus der Ecke, in der ich gerade gewesen war. Etwas bewegte sich dort in der Finsternis.

→ Höhepunkt

Das Kratzen wurde lauter. Dann ein Scharren, als wĂĽrde etwas ĂĽber den Betonboden kriechen. Es kam auf mich zu. Ich wich zurĂĽck und stieĂź gegen ein Regal. Flaschen klirrten. "Hallo?", rief ich verzweifelt. Das Kriechen stoppte. Stille. Dann, ganz nah bei meinem Ohr, ein FlĂĽstern: "Gefunden." Ich spĂĽrte einen eisigen Luft Gruselgeschichte - Im Keller geht das Licht aus

đź’ˇ Im Keller geht das Licht aus đź’ˇ

Drei Gruselgeschichten zur Situation "Im Keller - Licht geht aus"

đź“‹ Vorgaben erfĂĽllt:

  • âś“ Schauplatz: Keller
  • âś“ Ausgangssituation: Du bist im Keller, plötzlich geht das Licht aus
  • âś“ Ich-Perspektive
  • âś“ Text mit Einleitung, Spannungsaufbau, Höhepunkt, Schluss
  • âś“ Umfang: ca. 250 Wörter

Version 1: Die Kellertreppe

→ Einleitung

Mama hatte mich in den Keller geschickt, um Kartoffeln zu holen. "Schnell, ich brauche sie zum Kochen", hatte sie gesagt. Ich mochte unseren Keller nicht. Er war alt, dunkel und roch muffig. Die Holztreppe knarrte bei jedem Schritt. Aber ich war ja schon zwölf, also stellte ich mich nicht an. Ich knipste das Licht an und ging hinunter. Der Keller war voller alter Kisten und Möbel.

→ Spannungsaufbau

Ich fand den Kartoffelsack und nahm ein paar Kartoffeln heraus. In diesem Moment ging das Licht aus. Einfach so. Komplette Finsternis. Ich konnte meine eigene Hand nicht mehr vor Augen sehen. "Hallo?", rief ich nach oben. Keine Antwort. Vorsichtig tastete ich mich zur Treppe vor. Dann hörte ich es. Schritte. Aber nicht von oben. Die Schritte kamen von hinten, aus der tiefsten Ecke des Kellers. Langsame, schlurfende Schritte.

→ Höhepunkt

Ich rannte zur Treppe und stolperte über etwas. Die Kartoffeln fielen mir aus der Hand und rollten davon. Die Schritte kamen näher. Ich hörte ein Atmen, schwer und rasselnd. "Wer ist da?", rief ich mit zitternder Stimme. Statt einer Antwort spürte ich plötzlich eine Hand auf meiner Schulter. Eine eiskalte Hand. Ich schrie und rannte die Treppe hoch, stolperte, fiel hin, rappelte mich wieder auf.

→ Schluss

Oben angekommen riss ich die Kellertür auf und knallte sie hinter mir zu. Mama kam aus der Küche. "Wo sind die Kartoffeln?", fragte sie. "Ich... ich habe sie fallen lassen", stammelte ich. "Das Licht ist ausgegangen und... und da war jemand!" Mama schaute mich komisch an. "Das Licht funktioniert doch." Sie öffnete die Kellertür. Das Licht brannte hell. Aber auf der obersten Stufe lag eine welke, schwarze Rose. Die war vorher nicht da gewesen.

~ 253 Wörter

Version 2: Das Ding in der Ecke

→ Einleitung

Ich suchte nach meinem alten Fußball im Keller. Papa hatte gesagt, er läge in einer der Kisten ganz hinten. Der Keller unseres Hauses war groß und verwinkelt. Ich machte das Licht an und stieg die steile Treppe hinab. Zwischen alten Möbeln und verstaubten Kartons bahnte ich mir einen Weg. Ganz hinten in der Ecke fand ich die Kiste mit meinen alten Spielsachen.

→ Spannungsaufbau

Als ich gerade den Fußball gefunden hatte, flackerte das Licht. Einmal, zweimal, dreimal. Dann ging es aus. Totale Dunkelheit. Ich tastete nach meinem Handy in der Tasche – natürlich hatte ich es oben liegen lassen. Ich wollte zur Treppe zurück, doch in der Dunkelheit hatte ich die Orientierung verloren. Plötzlich hörte ich ein Kratzen. Es kam aus der Ecke, in der ich gerade gewesen war. Etwas bewegte sich dort in der Finsternis.

→ Höhepunkt

Das Kratzen wurde lauter. Dann ein Scharren, als wĂĽrde etwas ĂĽber den Betonboden kriechen. Es kam auf mich zu. Ich wich zurĂĽck und stieĂź gegen ein Regal. Flaschen klirrten. "Hallo?", rief ich verzweifelt. Das Kriechen stoppte. Stille. Dann, ganz nah bei meinem Ohr, ein FlĂĽstern: "Gefunden." Ich spĂĽrte einen eisigen Luftzug an meinem Nacken. Etwas Feuchtes berĂĽhrte meine Hand. Ich schrie und rannte blindlings los.

→ Schluss

Ich knallte gegen die Kellertür, hämmerte dagegen, bis Papa sie öffnete. "Was ist denn los?", fragte er erschrocken. Ich konnte nicht sprechen, zeigte nur mit zitterndem Finger nach unten. Papa machte das Licht an. Der Keller sah ganz normal aus. Aber an meiner Hand klebte etwas Grünes, Schleimiges. Papa sagte, es wäre nur Spinnenweben. Aber Spinnenweben sind nicht kalt. Und sie flüstern nicht.

~ 250 Wörter

Version 3: Die KellertĂĽr

→ Einleitung

Ich sollte die Wäsche aus dem Keller holen. Es war Samstagvormittag und ich hatte eigentlich keine Lust, aber Mama bestand darauf. Unser Keller hatte zwei Räume. Im ersten stand die Waschmaschine, im zweiten lagerten wir alte Sachen. Zwischen den beiden Räumen war eine alte Holztür, die immer angelehnt stand. Ich nahm die Wäsche aus der Maschine und begann sie in den Korb zu legen.

→ Spannungsaufbau

Plötzlich fiel die Tür zwischen den Räumen krachend ins Schloss. Im selben Moment ging das Licht aus. Ich stand im Dunkeln mit einem Wäschekorb in der Hand. "Das gibt's doch nicht", murmelte ich und stellte den Korb ab. Ich tastete mich zur Treppe vor. Doch als ich sie erreichte, hörte ich von oben ein Klicken. Die Kellertür! Jemand hatte die Kellertür abgeschlossen. Ich war eingesperrt.

→ Höhepunkt

"Hallo! Ist da jemand?", rief ich nach oben. Keine Antwort. Dann hörte ich es wieder. Das Klicken. Aber diesmal kam es von hinten, von der Tür zwischen den beiden Kellerräumen. Jemand schloss die Tür auf! Sie öffnete sich quietschend. Aus dem hinteren Raum kam ein schwaches, grünliches Leuchten. Im Türrahmen stand eine Gestalt. Groß, dunkel, bewegungslos. Sie starrte mich an. Ich drückte mich gegen die Kellertreppe. Die Gestalt machte einen Schritt auf mich zu.

→ Schluss

Ich hämmerte gegen die Kellertür und schrie um Hilfe. Endlich hörte ich Schritte. Die Tür ging auf. Mein großer Bruder stand da. "Warum schreist du so?", fragte er genervt. "Da... da hinten!", keuchte ich. Er machte das Licht an. Der Keller war leer. Mein Bruder lachte: "Du hast dich wieder vor deiner eigenen Fantasie erschreckt!" Aber ich weiß, was ich gesehen habe. Und seit dem Tag gehe ich nie mehr alleine in den Keller.

~ 252 Wörter